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Deinen KI-Assistenten mit senze verbinden (MCP)

Beitrag von Matthias Richter 10. Juli 2026

Was Dich erwartet

senze spricht MCP — das Model Context Protocol, der offene Standard, über den KI-Assistenten wie Claude externe Werkzeuge benutzen. Einmal verbunden, kann Dein Assistent in Deinem Auftrag Umfragen anlegen und bearbeiten, den Rücklauf beobachten und Analyseergebnisse abfragen — im Dialog, ohne dass Du die senze-Oberfläche öffnen musst.

Dabei gilt immer: Der Assistent arbeitet unter Deinem Konto und mit Deinen Rechten. Was Du in senze nicht darfst, darf er auch nicht.

Early Access. Die MCP-Schnittstelle ist neu. Aktuell funktioniert die Einrichtung am reibungslosesten mit Claude Code; ein komfortabler OAuth-Login für Claude Desktop und andere Clients ist in Arbeit.

Was Du brauchst

  • Ein senze-Konto (Deine bestehenden Umfrage-Rollen gelten unverändert)
  • Einen MCP-fähigen Client — z. B. Claude Code
  • Ein Zugangstoken (Schritt 1)

Schritt 1 — Zugangstoken holen

Solange die Schnittstelle im Early Access ist, richten wir den Zugang persönlich ein. Schreib uns an contact@senze.ai, und Du bekommst Dein Token zusammen mit einer kurzen Anleitung. Der komfortable OAuth-Login, bei dem Du Dich einfach im Browser anmeldest und gar kein Token mehr brauchst, ist gebaut und wird als Nächstes freigeschaltet.

Behandle das Token wie ein Passwort. Es gewährt vollen Zugriff auf alle Deine Umfragen, einschließlich Bearbeiten, Veröffentlichen, Schließen und Löschen. Es lässt sich nicht auf einzelne Umfragen oder auf reines Lesen einschränken.

Schritt 2 — senze als MCP-Server hinzufügen

In Claude Code genügt ein Befehl:

claude mcp add --transport http senze https://app.senze.ai/api/mcp/mcp \
  --header "Authorization: Bearer DEIN_TOKEN"

Andere Clients, die HTTP-MCP-Server mit eigenen Headern unterstützen (z. B. Cursor), konfigurierst Du analog mit der URL https://app.senze.ai/api/mcp/mcp und dem Authorization-Header.

Ob alles funktioniert, prüfst Du mit einer ersten Frage an den Assistenten: „Welche Umfragen habe ich in senze?”

Schritt 3 — Arbeiten im Dialog

Ein paar Beispiele, was Du Deinen Assistenten jetzt bitten kannst:

Entwerfen und bauen

„Erstelle eine Mitarbeiterbefragung zur Zusammenarbeit zwischen unseren Standorten — drei Sektionen, offene Freitextfragen, eine Filterfrage zur Teamzugehörigkeit.”

Der Assistent legt die Umfrage als Entwurf an, strukturiert Sektionen, Fragen und Antwortoptionen und liest den Stand jederzeit zurück. Vor dem Veröffentlichen prüft senze die Umfrage wie gewohnt auf Vollständigkeit.

Rücklauf beobachten

„Wie viele Antworten hat die Standort-Befragung inzwischen? Wie verteilen sie sich über die Woche?”

Ergebnisse abfragen

„Fasse mir die Spannungsfelder aus der geschlossenen Kultur-Umfrage zusammen — nur für die Frage zur Führungskultur.”

Der Assistent erhält dieselben aggregierten, anonymisierten Ergebnisse, die Du auch im Analyse-Dashboard siehst — nie Rohantworten einzelner Teilnehmender.

Sicherheit: eingebaute Leitplanken

Die MCP-Schnittstelle ist kein Hintertürchen, sondern derselbe abgesicherte Weg, den auch die senze-App benutzt:

  • Deine Rechte, nirgends mehr. Jede Aktion läuft unter Deinem Konto; Rollen (Ersteller, Mitarbeiter, Leser) gelten pro Umfrage unverändert.
  • Schutz vor versehentlichen Änderungen. Sobald eine Umfrage veröffentlicht ist oder Antworten hat, verlangt jede Änderung einen Frische-Nachweis: Der Assistent muss den aktuellen Stand gelesen haben, bevor er ihn verändern darf. Veröffentlichen, Schließen und Löschen sind zusätzlich abgesichert.
  • Anonymität bleibt gewahrt. Analyseergebnisse kommen ausschließlich in aggregierter, anonymisierter Form — dieselben Datenschutz-Schranken wie im Dashboard (z. B. die Mindestgröße von Auswertungsgruppen) gelten auch hier.
  • Nachvollziehbarkeit. Jeder Zugriff über die Schnittstelle wird protokolliert.

Was als Nächstes

Wenn Du senze noch nicht kennst, fang in der App an: Deine erste Umfrage in 10 Minuten zeigt Dir die Grundlagen, auf die der Assistent aufsetzt.

Als Nächstes kommen hier zwei Artikel dazu: der OAuth-Login, mit dem der Token-Schritt oben ganz entfällt, und Team-Workflows mit KI-Assistenten.